Spider-Man: A New Universe | Review

Auf Spider-Man: A New Universe oder Into the Spider-Verse habe ich mich seit dem ersten Trailer gefreut, da der Film nicht nur Miles Morales etabliert, sondern auch ein ganzes Multiversum, das Spider-Verse, etabliert. Wie immer bei Comicverfilmungen gilt eine kleine Spoilerwarnung!

Anmerkung zum Format: Ich habe den Film zusammen mit Felix im Format 4DX gesehen und kann es nur empfehlen. Die Immersion ist gewaltig und die Erfahrung den Film zu erleben war intensiv!

Kernfakten zum Film

Titel: Spider-Man: A New Universe

Originaltitel: Spider-Man: Into the Spider-Verse

Regie: Bob Persichetti, Peter Ramsay, Rodney Rothman

Laufzeit: 117 Minuten

Genre: Animation, Comicverfilmung

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Betritt das Multiversum

Kingpin möchte mit einem Gerät zur Dimensionskopplung seine Familie, die er durch Peter Parker/Spider-Man verloren hat, seine Familie zurückzuerlangen. Dadurch werden 5 Spider-Men aus alternativen Dimensionen in die Welt von Miles Morales ,dem neuen Spider-Man dieser Erde, gezogen. Um seine Familie und Heimat zu retten muss sich Miles seiner Kräfte bewusst werden um zusammen mit den Spider-Men den Kingpin und dessen Schurken aufzuhalten.

Meine Meinung zum Film

Die Handlung von A New Universe ist schnell erzählt, wird aber viel Emotion und Tiefgang vermittelt, was auch daran liegt, das dieser Film ein wahres Fest für Comicnerds ist. Interessant ist bereits die Erde, auf der Spider-Man: A New Universe. Wir haben es nicht mit Erde-616 (der regulären Marvel-Erde) zu tun, sondern mit Erde-1610, der Heimat des Ultimate Universe. Die Motivation von Miles Morales, als Spider-Man aktiv zu werden, basiert ebenfalls auf Schuldgefühlen (wie bei Peter Parker) wenngleich aus anderen Gründen. Neben Miles Morales als Spider-Man kommen Peter Benjamin Parker (DER SPIDER-MAN) von Erde-616, Gwen Stacey (Spider-Gwen/Woman) von Erde-65, Spider-Ham von Erde-8311, Peni Parker (SP//dr) von Erde-14512 und Peter Parker (Spider-Man Noir) von Erde-90214.

Wer nun denkt, dass der Film völlig überladen sein muss irrt, da jeder Charakter der Web Warriors (Bezeichnung für die Spider-Verse Krieger aus den Comics) seine eigene Vorstellung bekommt und ähnlich wie in Guardians of the Galaxy sein bisschen Screentime bekommt, um die jeweilige Figur kennenzulernen.

Zu Beginn nimmt sich der Film Zeit, um Miles Morales vorzustellen, schwenkt danach aber gekonnt in die Action um und etabliert die Prämisse des Films. Dabei werden unterschiedlichste Storylines aus den Comics zum Teil adaptiert wie Death of Spider-Man, Edge of Spider-Verse und die jeweiligen Origin Storys. Weiters bietet der Film mit Kingpin, Green Goblin, Dr. Octopus, Tombstone, Prawler und Scorpion eine große Schurkengalerie, die durch ihre Bekanntheit (teils durch das 2018 erschienene Spider-Man Spiel) keine große Einführung brauchen.

Die Spannungskurve der simplen Handlung steigt kontinuierlich an und wird durch humoristische Einlagen, emotionale Momente sowie zahllose Anspielungen aufgelockert. Wie bereits erwähnt ist Spider-Man: A New Universe ein wahres Fest für Comicfans, was unter anderem an den zahllosen Easter Eggs aber auch am optischen Stil des Films liegt. Der Film sieht nicht nur aus wie ein verfilmter Comic, er fühlt sich auch genauso an, durch den Einsatz von Sprechblasen, den bekannte Geräuschtexten und Farbschemen.

Fazit

Zusammengefasst ist Spider-Man: A New Universe der bisher beste Spider-Man Film, nutzt seine Vorlage besser als bisher jeder andere Film um die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft. Der Film ist sowohl alte als auch junge Spider-Man Fans geeignet und schafft den Spagat aus Humor und Ernsthaftigkeit hervorragend.

Spider-Man: A New Universe hat sich die Sonderwertung besonders sehenswert definitiv verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

6 comments

  1. Deinen Ausführungen zu den einzelnen Planetnamen entnehme ich, dass du einer jener Comic-Enthusiasten bist, von denen du spricht? 🙂 Kann mir sehr gut vorstellen, dass der hier natürlich eine kleine Erleuchtung für dich war. Ohne den Fanbonus (siehe moi) ist zwar immer noch genug übrig, um positiv überrascht zu werden, aber die ganz große Begeisterung blieb bei mir abseits der Optik aus.

    Gefällt 1 Person

    1. Korrekt. Das Spider-Verse ist einer der wenigen Aspekte am Marvel-Multiversum, der mich noch wirklich gut gefällt und ich bin ohnehin ein Fan von Miles Morales. 😍
      Für mich war der Film die perfekte Adaption der modernen Spider-Man Comics, da besonders der Fokus auf das Ultimate Universe sehr erfrischend ist. 😁

      Gefällt 1 Person

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