Attack on Titan Staffel 1 | Review

Mit Attack on Titan verbinde ich äußerst positive Erfahrungen. Der Manga, inklusive Spin-offs, hat mir sehr gut gefallen, die beiden PS4 Spiele stehen auf meinem Pile of Shame und auch die Realfilme konnten mich überzeugen.

Heute geht es mir um den Anime, dessen erste Staffel zurzeit auf Netflix läuft!

Kernfakten zu Serie:

Name: Attack on Titan

Folgen: 49+

Staffeln: 3+

Studio: WIT Studio, Production I.G

Genre: Action, Horror, Fantasy

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Spoilerwarnung!

Handlung: Die Welt gehört den Titanen

107 Jahre vor Beginn der Rahmenhandlung erschienen die Titanen auf der Erde und brachten die Menschen an den Rand der Vernichtung. Die letzten Menschen bauten die drei großen Mauern Rose, Maria und Sina dank derer ein Jahrhundert des trügerischen Friedens anbrach. Als eines Tages ein kolossaler Titan auftauche und das Tor des Mauerbezirks Shiganshina einriss fielen die Titanen erneut ins Gebieten der Menschen ein und erinnerten sie erneut an die Gefahr durch diese Monster.

Die Geschichte dreht sich um Eren Jäger, seine Adoptivschwester Mikasa Ackermann und Armin Arlert, die den Angriff der Titanen auf Shiganshina er- sowie überlebt haben. Bei diesem Angriff starb Erens Mutter worauf dieser schwor alle Titanen auszulöschen. Zusammen mit seinen beiden Freunden schließt er sich dem Militär an, um seinem Ziel näher zu kommen. Kurz nach dem Ende ihrer Ausbildung wird der Bezirk Trost, der Außenbezirk der zweiten Mauer, angegriffen. Zusammen mit anderen Mitgliedern der 104. Trainingseinheit, von denen viele den erweiterten Kreis an Hauptfiguren bilden, beteiligen sich die drei Freunde an der Schlacht um Trost. Eren fällt, während des Kampfes allerdings taucht, als alle Hoffnung verloren scheint, ein monströser Titan auf der seine Artgenossen frisst. Als sich herausstellt, dass es sich bei diesem Titanen um Eren handelt, kann die Menschheit unter schweren Verlusten den Bezirk Trost zurückerobern. Trotz Misstrauen & Vorbehalten wird Eren zur größten Hoffnung, wenn es darum geht die Mauer Maria zurückerobern. Er wird unter Aufsicht des Obergrefreiten Levi dem Aufklärungstrupp zugeteilt, der ins Titanengebiet vorrückt, um die Rückeroberung zu planen. Auf einer Expedition in ebenjenes Gebiet stellt sich heraus, dass es noch mehr Titanenwandler wie Eren gibt …

Die Menschheit holt zum Rückschlag aus und die Flügel der Freiheit des Aufklärungstrupps stehen an vorderster Front.

Meine Meinung zur Serie

Wie auch die Mangavorlage schafft es der Anime sehr viel Handlung in kleinen, ineinandergreifenden Handlungsbögen zu erzählen und dabei seine Figuren stellenweise sogar besser zu charakterisieren als die Vorlage. Dies geschieht durch den simplen Kniff manche Szenen zu erweitern, die im Manga sehr kurz sind oder gar neue Szenen einzuführen. Bestes Beispiel ist die Einführung von Kommandant Pixies, die so im Manga nicht vorkommt.

Abseits der Handlung punktet Attack on Titan mit zwei weiteren Stärken. Zum einen ist die Animationsqualität einfach nur hervorragend und zum anderen ist die Inszenierung perfekt gelungen. Besonders die Kämpfe mit den Titanen sind dank des handlungsinternen 3D Manövers und der hochwertigen Animation so dynamisch wie nur möglich. Unterlegt werden alle epischen Szenen mit richtig epischer Schlachtmusik, die den Zuseher mitreißt und mitfiebern lässt, da Tode in Attack on Titan keine Seltenheit sind.

Doch nun komme ich zu dem Punkt der in jedem Anime angesprochen werden muss, und zwar die deutsche Synchronisation die, wie so ziemliches alles an diesem Anime, sehr gelungen ist. Es sind so großartige Sprecher wie Max Felder (Eren Jäger), Josephine Schmidt (Hanji Zoe) und Florian Halm (Levi Ackermann) die den Figuren nicht nur Persönlichkeit, sondern auch Tiefgang verleihen.

Fazit

Zusammengefasst ist Attack on Titan eine äußerst hochwertige Adaption des Mangas, die in allen Belangen durch Qualität glänzt und an gewissen Punkten die Vorlage etwas überbietet. Für Fans von actionlastigen Animes ist Attack on Titan ohnehin ein Pflichttitel und wer nach einem starken Einstieg sucht, sollte auch einen Blick riskieren. Ich vergebe die wohlverdiente Sonderwertung absolut sehenswert.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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