Ghost Stories – Glaubst du an Geister? | Review

Ghost Stories gehört zu den Horrorfilmen die schon länger auf meiner Watchlist stehen und endlich konnte ich diesen Film nachholen. Ob mich Ghost Stories begeistern konnte oder ob den Titelgebenden Geistergeschichten die Spannung fehlt, erfahrt ihr jetzt!


Kernfakten zum Film

Titel: Ghost Stories – Glaubst du an Geister?

Originaltitel: Ghost Stories

Regie: Andy Nyman, Jeremy Dyson

Laufzeit: 98 Minuten

Genre: Horror

Erscheinungsjahr: 2018


Handlung: Drei Geschichten und ein Skeptiker

Philip Goodman ist ein Professor und Moderator einer Fernsehsendung die betrügerische Hellseher entlarvt um, zu verhindern, dass diese Personen sich am Leid von anderen durch Schwindel bereichern können. Als er eine Einladung von Charles Cameron, ein paranormaler Ermittler und Goodmans großes Vorbild erhält, ist die Freude groß. Von Cameron erhält Goodman die Aufgabe drei übernatürliche Fälle zu untersuchen, die Zweifel in Cameron bezüglich der Existenz von Geistern aufkommen ließen. Philip Goodman macht sich also auf, um die Fälle zu untersuchen, betritt jedoch eine Welt, an die er vorher nie geglaubt hat …

Meine Meinung zum Film

Aus Spoilergründen werde ich jetzt nicht auf die drei Fälle und den Twist am Ende eingehen, schließlich soll es ja einen Grund geben, warum ihr den Film sehen solltet. In den drei Geschichten werden bekannte Klischees des Horrorgenres verarbeitet, aber da diese drei Miniepisoden in den Hauptplot eingebettet sind, wirkt der Film bis zum Ende hin frisch und spannend. Das Finale und der dort etablierte Twist mag durchaus etwas fatalistisch wirken entgeht so allerdings der Kernaufgabe des Protagonisten oder einfach gesagt zum Schluss verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Surrealität immer weiter, was schließlich in einem eher unerwarteten Ende gipfelt.

Abseits der Handlung und Erzählstruktur besticht Ghost Stories durch einen hervorragenden Cast sowie eine fantastische Klangkulisse. Der Besetzung kauft man die Rollen von Opfern des Paranormalen glaubhaft ab, egal ob Martin Freeman als etwas arschiger Geschäftsmann oder Alex Lawther als psychisch völlig labiler Teenager, den eine traumatische Nacht nicht mehr loslässt. Musikalisch besticht der Film durch eine orchestrale Note, die besonders von Streichinstrumenten dominiert wird. Je bedrohlicher oder surrealer eine Situation wird, umso mehr steigert sich der Finale bis zum Höhepunkt der jeweiligen Spannungskurve. Unterstützt wird die Atmosphäre durch den geschickten Einsatz der Kamera. Durch längere Aufnahmen können sich Details im Hintergrund abspielen, die den Zuseher aktiv das langsam aber sicher ansteigende Grauen beobachten lassen.

Fazit

Alles in allem ist Ghost Stories ein gelungener Horrorfilm der durch seine drei Kurzgeschichten und den Twist am Ende einen frischen Eindruck, im ansonsten verbraucht wirkenden Genre (paranormaler Horror), macht. Unterstützt durch den starken Cast, dem hervorragenden Soundtrack und der dichten Atmosphäre hat sich Ghost Stories die Wertung sehenswert auf jeden Fall verdient!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. Ich hab ihn ja auch kürzlich gesehen und habe da eine ganz andere Meinung :/ Für mich waren die drei Episode einfach nur dicke Klischeepackungen, die mich mal so gar nicht überraschen oder schockieren konnten. Der Film ist deshalb bei mir eher durchgefallen.

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    1. DerStigler sagt:

      Ja deine Rezension kenne ich. So gehen die Meinungen auseinander. Finde ich aber gut wenn wir nicht alles gleich gut oder gleich schlecht finden. 😁

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      1. Das stimmt. Ich erlaube mir aber folgende Frage: Hast du dich wirklich gegruselt? Ich war nämlich eher gelangweilt bis genervt ^^

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      2. DerStigler sagt:

        Ein kleines bisschen gegruselt habe ich mich an manchen Stellen aber nach fast 15 Jahren Horrorfilme bin ich was dieses Genre angeht innerlich beinah Tod. 😂

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