Ein höllischer Spaß! | Devil May Cry 5 | Review | Playstation 4

2019 ist ein hervorragendes Jahr für Capcom. Zwei hervorragende Spiele (Onimusha Warlords & Resident Evil 2) und ein Cameo in einem MCU Film (Captain Marvel) haben bewiesen, dass dieses Jahr dem Kulstudio aus Japan gehört.

Wie wir alle wissen ist Devil May Cry ein Devirat von Resident Evil, wer’s nicht weiß klickt bitte auf den Link, aber das teuflisch gute Schnetzeln von Dämonen bietet genug eigene Identität für eine eigene Serie inklusive Reboot.

Heute geht es mir jedoch um den aktuellsten Ableger, der zeigt warum die Serie immer noch so cool ist!


Kernfakten zum Spiel

Name: Devil May Cry 5

Entwickler: Capcom

Publisher: Capcom

Plattform: PS4, Xbox One, PC

Release: 2019

Genre: Action Adventure, Hack and Slash

Setting: Dark Fantasy, Horror


Handlung: Die Hölle auf Erden

Es sind nun schon viele Jahre vergangen, seit die Dämonen die Welt der Menschen attackiert haben. Doch nun steht eine neue Invasion bevor und Dante, Nero sowie der mysteriöse V müssen es mit dem Dämonenkönig Urizen aufnehmen, dessen gigantische Armee über die hilflosen Menschen herfällt.

Selbstverständlich ist dies nur die Rahmenhandlung und jeder der dreit Protagonisten hat seine Geschichte, die jedoch alle miteinander verknüpft sind und sich regelmäßig überschneiden. Außerdem bekommen die drei Damen Trish, Lady und Nicoletta ihre kleinen Nebengeschichten spendiert.

Dazu kommt ein interessanter Twist im letzten Akt des Spiels, der Devil May Cry 5 mit den Teilen 3 & 4 verknüpft. Man kann diesen Twist zwar relativ früh erahnen, aber dennoch wird er geschickt eingeführt, das Finale noch epischer zu machen!

Gameplay: Fetziges Gameplay für fetziges Kombos mit Stil

Wie man es von Devil May Cry gewohnt ist, steht das Gameplay klar im Fokus und bildet das Herz des Spiels. Dies macht sich auch bereits darin bemerkbar, dass längere Zwischensequenzen in denen die Handlung vorangetrieben wird, fast ausschließlich zwischen den Missionen stattfinden, um einen ebenso flüssigen wie schnellen Spielverlauf zu gewährleisten.

Mit Dante, Nero & V bietet die Serie erstmals drei spielbare Protagonisten über die man teils wählbar, teils vorgegeben, die Kontrolle erhält. Alle drei Figuren steuern sich komplett unterschiedlich im Kampf, was für Abwechslung sorgt. Dante setzt auf eine Vielfalt aus Schuss- sowie Hieb/Stichwaffen, Nero kombiniert Schwert & Revolver mit den wechselbaren Devil Breaker Armprothesen und V beschwört im Kampf bis zu drei Dämonen, die statt ihm kämpfen, weil er körperlich zu schwach ist.

Abseits des Kampfes können Secrets in den Teils sehr umfangreichen Levels gefunden, die sowohl die Lebensanzeige erhöhen können (alle 4 Fragenmente ein Lebensbalken/Devil Trigger Balken) als auch den Devil Trigger erhöhen mit dem die Protagonisten ihre volle Macht entfesseln können. Die Währung des Spiels sind rote Orbs mit denen Fähigkeiten, Gegenstände, Devil Breaker und Wiederbeleber gekauft werden können. Alle gesammelten Kugeln landen in einem gemeinsamen Pool von dem aus die drei Protagonisten individuell aufgerüstet werden können. Hier muss ich aber auch meinen einzigen Kritikpunkt anbringen.

Devil May Cry 5 verfügt über Mikrotransaktionen mit denen man Upgrades für die Lebensenergie und rote Kugeln für Fähigkeiten mit Echtgeld kaufen kann. Ich finde das absolut unnötig und bitte daher jeden auf die Mikrotransaktionen zu verzichten und sich Fähigkeiten & Upgrades selbst zu erarbeiten!

Grafik & Sound: Der Höhepunkt der Serie

Soundtechnisch punktet Devil May Cry 5 mit einem der besten Soundtracks des aktuellen Spielejahres. Besonders der Song Devil Trigger avanciert zum garantierten Ohrwurm und passt perfekt zu den schnellen kämpfen des Spiels. Auch die englische Synchronisation ist hervorragend und steht den Vorgängern in nichts nach!

Optisch gefällt das Spiel durch äußerst detaillierte Charaktermodelle, die dank Capcoms aktueller RE Engine richtung Fotorealismus tendieren. Zum Fotorealismus ergibt sich ein angenehmer Kontrast durch die Darstellung der Dämonen deren Grundmotive einerseits europäische Vorlagen (z.B. Ritter) vermuten lassen und andererseits von Insekten beziehungsweise Fledermäusen inspiriert wurde. Vom technischen Aspekt her gibt es grundlegend nichts zu bemängeln. Das Spiel läuft stabil mit flüssigen 60 FPS auf allen Plattformen, was dem Spielfluss nur dienlich ist, da Tempo ein zentraler Faktor von Devil May Cry 5 ist.

Fazit

Zusammengefasst führt Devil May Cry 5 die hohe Qualität des Franchise fort und besticht durch ein hervorragendes Gameplay sowie eine starke technische Komponente. Auch der Soundtrack, die Synchronisation sowie die Handlung verdienen ein Lob. Einzig die Mikrotransaktionen trüben den positiven Eindruck des Spiels etwas, da diese dem Prinzip des mehrmaligen Durchspielens im Weg steht.

Abseits davon überzeugt das Spiel definitiv und beweist erneut die hohe Qualität der modernen Capcom Spiele!

Von mir bekommt Devil May Cry 5 die Wertung spielenswert. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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