The Exorcist Staffel 1 | Review

Horrorserien sind schon was Tolles. Die Handlung hat viel Zeit sich zu entfalten und die Atmosphäre kann mit wesentlich mehr Zeit aufgebaut werden. Eher per Zufall habe ich mir in einem Rutsch die erste „The Exorcist“ Staffel angesehen. Die Serie ist gut, hat aber ein Problem aber lasst mich weiter ausholen.


Kernfakten zur Serie:

Name: The Exorcist

Originaltitel: The Exorcist

Staffeln: 2

Episoden: 20 in 2 Staffeln

Sender: Fox

Genre: Horror, Drama


Handlung: Das schleichende Böse

Im Haus der Familie Rance gehen seltsame Begebenheiten vor sich. Angela, Mutter von zwei Töchtern und Frau eines Mannes, der sich von einer Gehirnerkrankung erholt, hört in den Wänden Geräusche und bemerkt seltsame Bewegungen der Einrichtungsgegenstände.

Die religiöse Frau vermutet einen Dämon in ihrem Heim, der von ihrer Tochter Katherine, die den Tod einer Freundin bei einem Autounfall verarbeitet, Besitz ergriffen hat. Nach langen flehen bei der Kirche erhält sie Unterstützung vom Priester Tomas und dem Exorzisten Marcus. Als sich herausstellt, wer in der Familie Rance besessen ist überschlagen sich die Ereignisse und eine Verschwörung, die einen Papstbesuch behandelt, wird teil des Plots. Die dämonischen Mächte scheinen unbesiegbar zu sein …

Meine Meinung zur Staffel

Die Serie ist nicht wirklich gruselig, aber das ist kein großes Problem, da die Handlung die wahre Stärke von The Exorcist ist. Zumindest über weite Teile der Staffel. The Exorcist ist ein Sequel zum Kultfilm The Exorzist aus dem Jahr 1973 und diese Verknüpfung macht einen der größten Reize aus, da so ein hervorragender Twist in die Mitte der Staffel gebracht werden kann. Durch diesen Twist wird auch das Verhältnis der Figuren teilweise verändert, was frischen Wind in die Geschichte bringt.

Leider ist der Nebenstrang um die Verschwörung gegen den Papst zu viel des Guten. Diese Nebengeschichte würde eher in einen Hellblazer Comic passen und sorgt nur für eine dezente Überladung der Staffel. Das ist besonders schade, wenn man das gelungene „world building“ der Serie betrachtet. Man erfährt viel über die Figuren und die religiös geprägte in der sie leben.

Neben der Handlung bietet die Serie einige sehr interessante Figuren wobei Pater Tomas und der Exorzist Marcus die Speerspitze bilden. Beide Figuren haben ebenso wie die Schauspieler eine perfekte Chemie miteinander. Die emotionale Bromance zeigt auch, wie viel Zeit sich die Serie nimmt, um die wichtigen Figuren zu entwickeln.

Abseits davon sind die Spezialeffekte für eine Serie, großteils, sehr solide und qualitativ besser als in den meisten Filmen des Exorzismus Franchise. Leider ist der Soundtrack eher unpassend und so manche Darstellung der Besessenheit wirken unfreiwillig komisch.

Fazit

Alles in allem ist die erste Staffel von The Exorcist äußerst solide und ignoriert glücklicherweise alle Filme nach Teil 1. Obwohl die Staffel zum Schluss hin etwas abbaut, sind die ersten beiden Drittel sehr spannend und setzen wohl platzierte Twists. Auch wenn die Serie nicht wirklich gruselig ist, hat sie einiges zu bieten und weiß durchaus zu unterhalten. Daher vergebe ich für The Exorcist Staffel 1 die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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