Monstrum (2018) | Review

Südkoreanische Filmemacher verfolgen scheinbar den Trend unterschiedlichste Genre miteinander kombinieren zu wollen. Sei es nun ein Monsterfilm mit Familiendrama wie The Host oder die gesellschaftskritisch-dramatische Zombie-Apokalypse der Duologie Seoul Station und Train to Bussan.

Monstrum schlägt in eine ähnliche Kerbe wie die von mir geliebte Serie Kingdom und kombiniert mittelalterliche Intrigen mit Horrorelementen, erreicht aber nicht die Qualität der Serie aber lasst mich ins Detail gehen …


Kernfakten zum Film

Titel: Mostrum

Originaltitel: Mulgoe

Regie: Hee Jong-ho

Laufzeit: 105 Minuten

Erscheinungsjahr: 2018

Genre: Fantasy-Horror


Handlung: Es war einmal im Kaiserreich Korea

Dreizehn Jahre vor Beginn der Filmhandlung wütet die Pest in einem Dorf und der König lässt alle Bewohner töten. Der Soldat Yun-kyum möchte einem Mädchen das Leben retten, fällt dabei in Ungnade und zieht mit seinem jüngeren Bruder das Mädchen im Exil auf.

Wir schreiben das Jahr 1527 n. Chr. im Kaisereich Korea während der Joseon-Dynastie. Im Volk geht das Gerücht um, dass ein Monster, genannt Monstrum, sein unwesen, Menschen tötet und die Pest verbreitet. König Jungjong vermutet hinter Monstrum eine Intrige von Minister Sim Woon. Er entsendet den Soldaten Hur um Yun-kyum zurückzubringen, da er seinen besten Mann benötigt, um Fall zu lösen. Yun-kyum, sein Bruder Sung-han, deren Mündel Myung und der Soldat Hur begeben sich auf die Quest das Mysterium, um Monstrum zu klären und werden dabei in die Intrigen des königlichen Hofes gezogen …

Meine Meinung zum Film

Zuerst muss ich das Setting des Films loben. Korea zur Zeit der Joseon-Dynastie wirkt immer noch sehr erfrischend und ich halte es für eine sehr gute Idee, wenn Korea etwas mehr von Kultur und Geschichte im Medium Film präsentieren will, da allein die Kostüme wirklich klasse sind. Auch gefällt die hervorragende Leistung der Schauspieler, die durch eine wertige deutsche Vertonung unterstrichen wird.

Allerdings krankt der Film bei den Themen Spannung & Tempo, obwohl die grundlegende Prämisse äußerst interessant ist. Leider schafft es der Film nur selten eine kontinuierliche Spannungskurve zu erzeugen, da die Mischung aus Horror-Fantasy und Mittelalter-Thriller über die relativ kurze Laufzeit etwas zu überladen wirkt. Dadurch bremst sich der Film etwas zu stark aus.

Fazit

Alles in allem ist Monstrum ein solider Fantasy-Horror-Thriller mit starker Besetzung, interessantem Szenario und einer wertigen deutschen Lokalisierung. Leider mangelt es dem Film zu sehr an Spannung, um bis zum Ende hin zu unterhalten. Hier wäre eher ein Fokus auf das Monster an sich unterhaltsamer gewesen!

Ich vergebe für Monstrum die Wertung bedingt sehenswert. Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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