Polar (Netflix Original) | Review | Die Netflixers – A Superbros Original #8

Beim letzten Mal war es in diesem Format recht liebevoll und emotional aber heute wird es Zeit sich wieder der Männlichkeit des Action-Films hinzugeben. Bei Polar handelt es sich um eine Verfilmung des gleichnamigen Comics und eine Art überzeichneter John Wick. Klingt also nach guten Voraussetzungen, um mich zu begeistern.


Kernfakten zum Film

Titel: Polar

Originaltitel: Polar

Regie: Jonas Åkerlund

Laufzeit: 118 Minuten

Genre: Action, Thriller

Erscheinungsjahr: 2019


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Handlung: 14 Tage bis zum Ruhestand …

Duncan Vizla ist ein Auftragskiller im Auftrag der Organisation Damokles. An seinem 50. Geburtstag soll er in den Ruhestand gehen, wie es die Regeln der Organisation vorschreiben. Da Damokles jedoch Geldsorgen hat und das Geld seiner pensionierten Agenten einbehalten will, sollen ebenjene Mitarbeiter ausgeschaltet werden.

Duncan zieht sich in die Einsamkeit von Montana zurück, um die letzten Tage auf seinen Ruhestand zu warten. In dieser Einsamkeit lernt er seine Nachbarin Camille kennen und entwickelt eine gewisse Sympathie für sie. Um das Geld für Duncans Ruhestand einzubehalten entsendet Mr. Blut, der Chef von Damokles, das elitäre A-Team, die tatsächlich Duncan finden und sich eine blutige Schlacht mit dem Black Kaiser (so der Codename von Duncan) liefern aber unterliegen. Als auch noch Camille von Damokles entführt wird macht sich Duncan auf den Weg, um seine Nachbarin zu retten und die Organisation zu zerschlagen …


Polar schwankt zwischen ernstem, beinah melancholischem Thriller, und knallbuntem überzeichnetem Action-Film was aber keine Schwäche ist, sondern dem Film eine gewisse Wechselwirkung beschert.

Die Handlung des Films mag zwar nur bedingt frisch wirken wird aber interessant genug inszeniert, um mit dem Helden mitzufiebern. Gleiches gilt auch für Figuren, die viele Klischees vereinen aber auch etwas Vertiefung bekommen. Dies gilt besonders für Duncan und Camille, die tiefgreifendere Verbindung haben als man denken mag. Loben muss ich den Bösewicht Mr. Blut, gespielt von Matt Lucas, der es schafft, einen ebenso bösen wie abartigen Gegenspieler zu mimen.

Am besten wirkt Polar, wenn die Action einsetzt und, ähnlich wie in John Wick, der Body Count nach oben getrieben wird. Dabei wird auch mit Blut nicht gegeizt, was aber so überzeichnet ist, dass der Unterhaltungsfaktor entsprechend hoch ist. Außerdem ist die Figur Duncan ähnlich wie John Wick eine schier unbesiegbare Maschine, der selbst nach einer gepflegten Folter unaufhaltsam seine Feinde in Särge verfrachtet.


Zusammengefasst mag Polar kein Meilenstein sein der das Genre neu definiert aber das muss der Film auch nicht sein. Vielmehr haben wir es hier mit einem soliden Actionfilm zu tun, der zwei Stilmittel vereinen will und dies recht gut schafft. Die Besetzung gefällt ebenso wie die Atmosphäre der erzählten Geschichte und die zahlreichen Actionszenen.

Wer also einen soliden Actionkracher sucht der für knapp 2 Stunden unterhält und bereits alle John Wick Filme kennt, sollte bei Polar reinschauen!

Ich vergebe die Wertung sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Stepnwolf sagt:

    Wenn der Fiesling Mr. Blut heißt, darf ja auch nicht mit Blut gegeizt werden. 😉

    Gefällt 1 Person

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