Love, Death + Robots (Netflix Original) Staffel 1 | Review

Ich mag Anthologieserien wie Electric Dreams oder Lore (nur Staffel 1!) aber auch Kurzfilme haben ihren Reiz, dem ich regelmäßig erliege. Love, Death + Robots vereint beides und endlich habe ich die Serie gesehen.

Ich bereue mein bisheriges mangelndes Interesse!


Kernfakten zur Serie:

Titel:  Love, Death + Robots

Originaltitel: Love, Death + Robots

Staffeln: 1

Episoden: 18 in 1 Staffel

Sender: Netflix

Genre: Science-Fiction, Horror


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Wie jede gute Anthologieserie erzählt auch Love, Death + Robots unterschiedliche Geschichten ohne Zusammenhang, die einzeln Konsumiert werden können und dabei als Kurzfilme mit einer Laufzeit zwischen 6 und 16 Minuten erzählt werden. Die Idee mit insgesamt 18 Kurzfilmen halte ich für ideal, um die Serie für einen Marathon zu nutzen und die Staffel komplett zu konsumieren.

Neben der kurzen Laufzeit und dem damit einhergehenden hohen Tempo vereint Love, Death + Robots zahlreiche Stile. Von Animationsfilmen sowohl östlicher als auch westlicher Optik über Realfilme und CGI Animationsfilmen bis hin zu einem realitätsnahen CGI, wie man es von Computerspielen kennt, ist so ziemlich alles vorhanden mit dem man Filmliebhaber begeistern kann.

Ebenso abwechslungsreich wie die Stile sind die Genres und Themen der Serie. Alternative Zeitlinien, Weltkriegsgeschichten, Steam-Punk, Cyber-Punk, Horrorgeschichten, Thriller, Dramen, Actionszenarien, Mechs. Love, Death + Robots bietet auch bei der Themenauswahl und Genres sehr viel Abwechslung wobei nicht jede Geschichte gleich hochwertig ist, aber hier kommt auch der persönliche Geschmack zu tragen. Bis auf eine Episode, die mich thematisch nicht fesseln konnte, wurde ich die 18 Episoden lang sehr gut unterhalten.

Mein Highlight waren jene Geschichten, die in Asien angesiedelt sind, Motive des Horrorgenres thematisieren oder einen metaphysischen Ton anschlagen. Es ist lobenswert, wie viel Kreativität in dieser Serie steckt. Viele der Kurzfilme würden sich mit der entsprechenden Vision sicherlich auch als abendfüllende Spielfilme umsetzen lassen und die unterschiedlichen Studios die die Kurzgeschichten als Bewegtbild umgesetzt haben beweisen viel Talent.


Alles in allem ist Love, Death, Robots eine äußerst kreative und gelungene Serie, die vor guten Ideen nur so strotzt und durchgehend zu unterhalten weiß, sofern einen die Themen der Geschichten begeistern können. Als Anthologieserie kann man die Reihenfolge der Sichtungen frei bestimmen, was in Kombination mit der kurzen Laufzeit der Folgen dem Tempo der einzelnen Folgen und dem Sehtempo sehr zugute kommt.

Wer sich für Horror- und/oder Science-Fiction Geschichten in verschiedenen Ausrichtungen aber auch anderen Genres begeistern kann, sollte dieser Sammlung an qualitativ hochwertigen Kurzfilmen eine Chance. Ich würde mir mehr Serien in dieser Art wünschen!

Von mir bekommt Love, Death + Robots die Wertung sehenswert+ und an Fans von Katzen; schaut die Serie. Ihr werdet gut unterhalten!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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