Ein Fazit zu Astral Chain | Gedankenspiel

Huch das hat aber ganz schön lange gedauert. Eigentlich hätte ich Astral Chain bereits vor einer Woche beenden wollen, aber aus diversen Gründen hat sich der Durchgang verlängert. Sei‘s drum, endlich habe ich dieses großartige Abenteuer beenden dürften und wie im Podcast erwähnt kommt nun mein Fazit zu Astral Chain.

Kurz gesagt: Das Spiel ist großartig, aber ich sollte diese Meinung wohl auch begründen.

Die unbestreitbar größte Stärke von Astral Chain liegt im Gameplay. Über die elf Kapitel des Spiels hinweg implementiert der Entwickler Platinum Games laufend neue Elemente und sorgt so dafür, dass der Spielfluss mit jedem Kapitel frisch bleibt. Mal bekommt man einen gigantischen Bosskampf, mal muss man Polizeiarbeit leisten und Indizien/Hinweise sammeln und mal bekommt man einen saftigen Stealthpart serviert. Dem Spiel mangelt es einfach nicht an Abwechslung und abseits dieser Beispiele wird dem Spieler genug geboten, um bei Laune zu bleiben.

Dazu kommt ein schnelles, forderndes aber auch gleichzeitig unfassbar unterhaltsames Kampfsystem, in welchem dem Spieler/der Spielerin viel Freiheit eingeräumt wird und dank den Legions sind viele verschiedene Kampfstile möglich. Besonders in den zum Schluss hin gigantischen Bossen läuft das Kampfsystem zur Höchstform auf und hier liegt eine weitere Stärke von Astral Chain, die optische Inszenierung.

Platinum Games hat wirklich ein Händchen dafür opulente Spielwelten zu erschaffen und Astral Chain bietet dabei keine Ausnahme. Es ist interessant wie faszinierend eine Spielwelt sein kann, die entweder aus einer Betonhölle von Großstadt oder einer Dimension mit massivem rot stich, besteht. Am Setting sieht man sich nicht ab, da die Schauplätze innerhalb der relativ überschaubaren Spielwelt oft rotieren und voller kleiner Details, wie beispielsweise Nebenmissionen, stecken. Das Gameplay in Kombination mit der hervorragenden Inszenierung/optischen Darstellung verzeiht auch die zugebenermaßen dünne Handlung, welche zum Schluss hin eine gewisse Epik erhält aber definitiv nicht zu den wichtigsten Aspekten des Spiels gehört.

Trotz der vielen Elemente, die Astral Chain unter einen Hut bringt, wirkt das Spiel nicht überladen, auch wenn gewisse Elemente untergehen wie das Skill-System für die Legions. Bis Kapitel 10 habe ich völlig vergessen, dass es die Möglichkeit gibt seine beschwörbaren Begleiter aufzuwerten mit roter Materie, die man im Spiel sammelt.

Ein weiteres Lob muss ich für den Soundtrack aussprechen der eine Mischung aus orchestralen & elektronischen Musikstücken bietet, aber auch die englische Synchronisation ist sehr hochwertig. Beides harmoniert perfekt mit der optischen Inszenierung und ergibt so ein stimmiges Gesamtbild.

Abschließend kann ich Astral Chain nur als wirklich tolles Spiel bezeichnen und bisherigen Climax der Spieleentwicklung von Platinum Games ansehen. Viele Elemente, die bereits andere Produktionen des Studios so gut gemacht, haben werden hier ebenfalls verwendet und durch neue Mechaniken ersetzt. Als Besitzer einer Nintendo Switch kommt man an Astral Chain nicht herum, da man selten ein so stimmiges Gesamtbild als Videospiel präsentiert bekommt.

Daher vergebe ich für Astral Chain die Wertung spielenswert+ und bedanke mich für die Aufmerksamkeit!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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