Fortnite (Battle Royal Modus) | Gedankenspiel

Manchmal passieren Dinge, von denen man nie geglaubt hat, dass sie jemals passieren werden. Jahrelang habe ich mich gegen das Battle Royal Genre gewehrt, weil sich mir der Sinn und Reiz des Spiels nicht erschlossen hat. Vor einigen Wochen habe ich dann zum ersten mal Tetris 99 gespielt und wurde recht gut unterhalten.

Fortnite war schon länger zwischen mir und meinem Bruder sowie Felix im Gespräch. Vor etwas mehr als einer Woche habe ich dann Fortnite heruntergeladen und ein paar Runden gespielt und was soll ich sagen? Das Spiel übt einen primitiven aber unterhaltsamen Reiz aus.

Zuerst muss ich den Entwickler Epic Games loben. Fortnite kann man komplett kostenfrei spielen und wenn man Geld ausgibt erhält man nur (zugegeben) äußerst schicke kosmetische Gegenstände wie Skins, Gesten, Lackierungen oder besondere Gleiter.

Was macht jetzt den Reiz des Battle Royal Modus in Fortnite aus? Nun das Ganze ist quasi ein jeder gegen jeden Deathmatch mit 100 Spielern. Die Map (Karte) auf der gespielt wird, ist sehr groß und bietet diverse geografische Gegebenheiten wie Städte, Berge, Wälder, Sümpfe oder Flusslandschaften. Auf der Map kann (muss) man Ausrüstung finden, um sich im Überlebenskampf mit den anderen Spielern zu messen. Dabei besitzen die Waffen (Pistolen, Maschinenpistolen, Schrotflinten, usw.) verschiedene Seltenheitsgrade, welche die Effektivität beeinflussen. Zumindest bilde ich mir diesen Zustand ein.

Ergänzend dazu gibt es ein Crafting-System, das auch genutzt werden sollte, um die Runden siegreich bestehen zu können. Man drei verschiedene Materialien (Holz, Stahl, Stein) sammeln und daraus Mauern, Hütten oder kleine Festungen bauen. Ebenso ist der Bau eines Turms möglich, um sich einen strategischen Vorteil zu verschaffen. So ziemlich jedes Bauwerk im Spiel kann zerstört werden, was Kämpfe äußerst dynamisch werden lässt oder zur simplen Todesfalle wird.

Der Überlebenskampf hat jedoch einen weiteren Kniff. Alle paar Minuten verringert sich der effektiv spielbare Bereich, genannt Auge des Sturms, da der erwähnte Sturm immer mehr von der Karte bedeckt und somit der sichere Bereich immer kleiner wird. Was passiert, wenn man sich im Sturm aufhält? Man nimmt permanent Schaden, bis man Game Over geht.

Ich habe Fortnite bisher in zwei Versionen gespielt. Die Nintendo Switch Version glänzt durch eine wenig ansehnlich Grafik, während die PS4 Version wesentlich ansprechender aussieht, aber das Spiel läuft auf beiden Konsolen flüssig und Bugs sind eher selten.

Kann ich Fortnite also empfehlen? Schwer zu sagen, ich kann nicht abstreiten, dass das Spiel durchaus Spaß machen kann und das Entdecken der Map in Kombination mit dem Überlebenskampf sehr unterhaltsam ist, aber wirklichen Spielspaß wird man nur im Coop mit anderen Spielern haben. Am besten natürlich mit Personen, die man kennt und mit denen man auch per Voicechat sprechen kann. Dies erhöht auch die taktische Komponente von Fortnite ungemein und ein harmonierendes Team erhöht die Chancen auf den Sieg ungemein.

Es schadet sich nicht, das Spiel anzutesten, aber wenn man das Spiel auslässt hat man auch nicht wirklich was verpasst. Schließlich ist es free to play.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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