Brightburn | Review

Also auf Brightburn (Son of Darkness) habe ich mich bereits seit dem ersten Trailer gesehen und passend zum Halloween habe ich den Film endlich gesehen!

Eins vorweg; man merkt deutlich das James Gunn an diesem Film mitgewirkt hat, da er bereits öfters bewiesen hat wie man „Superheldenfilme“ außerhalb des Mainstreams machen kann!

Das Ehepaar Tori & Kyle Breyers wünscht sich ein Kind aber bisher blieb den beiden dies verwehrt. Eines Nachts stürzt ein Raumschiff in der Nähe ihres Farmhauses ab. Die beiden nehmen das dort gefundene Baby auf und nennen es Brandon. Er wird wie ihr leiblicher Sohn erzogen.

Zehn Jahre später sendet das Raumschiff, welches vom Ehepaar Breyers in der Scheune versteckt wird, Signale aus die Brandon wahrnimmt und anziehen. Dabei wird irgendwas in Brandon verändert und er entdeckt übermenschliche Fähigkeiten an sich, was ihn psychisch immer weiter abdriften lässt. Brandon will gutes tun, aber er ist unberechenbar …

Klären wir gleich das Offensichtlichste zu Beginn. Brightburn (Son of Darkness) orientiert sich stark an der Superman Origin, wandelt diese jedoch in einen Horrorfilm um und nutzt logischerweise keine Querverweise zum Mann aus Stahl von DC. Diese Grundidee, einen Horrorfilm der lose auf einem weltbekannten Superhelden basiert, finde ich seit der ersten Ankündigung äußerst erfrischend. Allerdings würde Brightburn auch ohne diese Inspiration ein solider Supernatural-Science-Fiction-Horrorfilm sein.

Eine der Stärken von Brightburn ist die fehlende Exposition warum Brandon auf der Erde ist und was seine Mission beziehungsweise, ob er überhaupt eine hat. In Bezug auf die Prämisse wäre zu viel Exposition auch kontraproduktiv.

Auch wenn der Film nicht sein volles Potenzial an Horror/Terror ausschöpft wird eine unheimliche Atmosphäre erschaffen, was in erster Linie am Brandon Darsteller Jackson A. Dunn liegt, der einen völlig kalten sowie unnahbaren Metamenschen spielt, aus dem man nur schwer bis überhaupt nicht schlau wird. Auch der Rest des Casts gefällt wobei der Fokus des Films klar auf der Familie Breyer liegt, was jedoch am sinnvollsten ist.

Dank einer überschaubaren Laufzeit von 90 Minuten hat Brightburn ein angenehm hohes Tempo, allerdings hätte auch eine längere Laufzeit nicht geschadet, da dies die Atmosphäre und Charakterentwicklung weiter gefördert hätte. Besonders Brandon/Brightburn hätte gern noch mehr Einblicke in seine Gedankenwelt erhalten können und somit eine tiefere Entwicklung zum Monster durchleben können.

Zusammengefasst ist Brightburn ein äußerst solider Supernatural-Science-Fiction-Horrorfilm, der eine interessante Interpretation einer bekannten Geschichte bietet und dabei den Weg zum Horrorfilm einschlägt. Der Film hat ein angenehm hohes Tempo und weiß grundlegend zu unterhalten, schafft es allerdings nicht sein volles Potenzial auszuschöpfen. Ich vergebe für Brightburn (Son of Darkness) die Wertung sehenswert, da wir hier einen ebenso unterhaltsamen wie erfrischenden Horrorfilm bekommen, der sich traut zumindest teilweise vom Mainstream abzuweichen.

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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