Berserk: Golden Age Arc I – The Egg of the King | Review 

Ich liebe Berserk. Das liegt an der Handlung, der Welt, den Figuren, den verwendeten Thematiken und dem genialen Setting. Dank Netflix ist man nun in der Lage den dreiteiligen Anime The Golden Age genießen zu können.

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Guts, ein junger Söldner, dessen Leben seit seiner Geburt von Elend, Mord und Gewalt geprägt ist, lebt auf den Schlachtfeldern Midlands. Kampf ist sein Geschäft und er ist verdammt gut in seinem Handwerk. Eines Tages gerät er, wegen seines herausragenden Einsatzes während einer Belagerung, ins Visier des Söldners Griffith und seiner Bande, den Falken. Nach einem Duell gegen Griffith, welches Guts schwer verletzt verliert und einer weiteren verlorenen Revanche wird Guts ein Teil der Falken. Während der kommenden drei Jahre erringen die Falken immer mehr Ruhm und Griffith steigt langsam im Rang auf, muss jedoch auch mit den Intrigen am königlichen Hof zurechtkommen, da ein Emporkömmling selten toleriert wird. Griffith besitzt jedoch das Ei des Herrschers, den Behelith, vor dem sich sogar Dämonen fürchten …

The Egg of the King erzählt in gestraffter Version den ersten Teil des Golden Age Arcs, der wohl der bekannteste Handlungsbogen von Berserk ist. Dazu werden die wichtigsten Figuren eingeführt und mit Zod sieht man auch den ersten Apostel, sprich einen mächtigen Dämon. Auch wenn die Handlung für Berserk-Fans nichts Neues bietet, wird sie mit einem angenehmen Tempo erzählt und die wichtigsten Handlungspunkte werden abgearbeitet, für Neueinsteiger ideal ist. Clever gelöst wurde der Abschnitt mit Guts Kindheit, die von Leid und Gewalt geprägt war. Anstatt ausführlicher Szenen, die definitiv zu einer Beschneidung im Westen geführt hätten, erhält man einen surrealen Alptraum der im groben die Leiden von Guts widerspiegelt.

Nicht nur Guts, sondern auch die beiden anderen Hauptfiguren, Griffith & Kjaska, erhalten genug Screentime, damit man die Figuren besser kennenlernen kann und in Grundzügen ihre Persönlichkeiten kennt.

Für einen Anime von 2012 ist die Animationsqualität verdammt hoch und äußerst ansprechend. Das Studio 4•C schafft es hervorragend die Dynamik, welche die Panels des Manga vermitteln, als Bewegtbild umzusetzen und besonders Guts wird perfekt als der Berserker dargestellt, der er im Kampf ist.

Was mich positiv überrascht hat, war die relativ zahme Zensur des Anime. Ja der Gewaltgrad der Vorlage wurde etwas zurückgeschraubt und diverse heftige Szenen wurde ausgelassen aber im Großen und Ganzen bleibt der Anime der Seinen Genre treu, was auch notwendig ist.

Alles in allem bildet The Egg of the King einen soliden Einstieg in die Berserk-Filmreihe und hält sich nah an der Vorlage, mit Ausnahme der ausgelassen/abgeänderten Szenen. Die Synchronisation, die Animationsqualität und die Inszenierung an sich wissen zu gefallen, was dem Film ein sehenswert einbringt!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!

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