Ein erster Eindruck zu Maneater 🩈 | Gedankenspiel

Es gibt nur wenige Spiele, auf die ich seit der ersten AnkĂŒndigung warte und wer meine Liebe zum Hai-Horror kennt, kann sich bereits denken, wie weit oben Maneater auf meiner Most Wanted 2020 Liste steht!

Seit gestern besitze ich das Spiel und nach einer ersten Session will ich kurz und knackig meine ersten EindrĂŒcke mit euch teilen. Das ist also bei weitem keine vollstĂ€ndige Rezension.

Zuerst ein paar trockene Fakten. Das Spiel wurde von Tripwire Interactive entwickelt, die keine Unbekannten sind, sondern vor allem fĂŒr die Killing Floor Spiele bekannt sind. Als Publisher fungiert Deep Silver aka wann kommt Dead Island 2?. Okay die Frage sollte man inzwischen THQ Nordic oder dem Mutterkonzern stellen.

In Maneater spielt man einen Baby-Bullenhai, dessen Mutter von den Menschen getötet wurde. Um Rache zu nehmen und zu wachsen, muss man fressen. Damit sammelt man nicht nur Ressourcen fĂŒr die „Upgrades“ (wie geil ist das bitte?!), sondern auf Punkte die Stufenaufstiege, mit denen man grĂ¶ĂŸer und stĂ€rker wird. FĂŒr mich ĂŒberraschend startet das Spiel nicht im Ozean, sondern in einer Sumpf/Mangrovenlandschaft. Dort macht man die ersten Schritte, um sich (nach dem Tutorial) mehr mit dem Gameplay vertraut zu machen.

Dieses ist etwas ungewöhnlich, weil die Kamera neben der Blickrichtung auch die Schwimmrichtung beeinflusst, aber das geht nach ein paar Minuten gut von der Hand und macht verdammt viel Spaß!

Allgemein funktioniert das Spiel hervorragend, was die Steuerung angeht und der Kampf gegen andere RĂ€uber fĂŒhlt sich hervorragend an, wĂ€hrend die Jagd auf Beutetiere sehr befriedigend ist. Außerdem gibt es mehrere Steuerungs-Schemata und die Möglichkeit der Kameraanpassung, falls einem die Standardeinstellung nicht zusagt.

Optisch sieht Maneater soweit wie ich bisher gespielt habe sehr gut aus und die einzelnen Fische sowie andere Fluss- & Meeresbewohner sehen toll aus. Auch die deutsche Lokalisierung ist gelungen, besonders der Sprecher aus dem Off hat eine unterhaltsame Stimme, irgendwie permanent sarkastisch klingt. Ich mag das. Auch akustisch klingt das Spiel solide.

Alles in allem ist mein erster Eindruck sehr positiv und ich bin gespannt wie sich das Spiel weiterhin entwickelt. Allein fĂŒr die KreativitĂ€t einen Hai zu spielen lohnt sich ein Blick, aber auch abseits davon hat Maneater viele interessante Ideen zu bieten, was etwas frischen Wind in das Rollenspiel Genre bringt. Achja zum Ende noch ein Lob von mir als Tierliebhaber; die Nutzung eines Bullenhais ist sehr clever, da dieser PrĂ€dator in SĂŒĂŸ- & Salzwasser leben kann!

Ein Blick oder zwei auf Maneater schaden nicht und sobald ich das Spiel durch habe kommt eine entsprechende Rezension.

Wir lesen uns im nÀchsten Beitrag!


Danke an die UnterstĂŒtzer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

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