WALL·E – Der letzte räumt die Erde auf | Review

Ich habe eine Schwäche für die Filme von Pixar und mag Dystopien und Science-Fiction und Roboter. WALL·E ist also quasi dafür gemacht worden, um mich zu begeistern!


Staubige Kernfakten

Titel: WALL·E – Der Letzte räumt die Erde auf
Originaltitel: WALL·E
Regie: Andrew Stanton
Laufzeit: 98 Minuten
Release: 2008


Die Erde in ferner Zukunft. Wegen massiver Umweltverschmutzung gesteigertem Konsumverhalten und der darauffolgenden Vermüllung haben die Menschen ihre Heimat mit den Raumschiffen des BNL Konzerns verlassen. Ein Heer von Robotern des Wall•E Typs wurden zurückgelassen, um die Erde aufzuräumen. Anstatt diese Aufgabe in 5 Jahren, wie geplant, zu erledigen ist im Jahr 2805, 700 Jahre nach dem Exodus, ist nur noch der Roboter Wall•E übrig, welcher eine ein Bewusstsein entwickelt hat, nach Ersatzteilen für sich sucht und Dinge sammelt, die sein Interesse wecken.

Durch eine Kopie des Hello, Dolly! lernt er, dass es die Bestimmung von allen höheren Spezies ist sich zu verlieben. Eines Tages landet ein BNL Transporter auf der Erde und Wall•E trifft auf den „weiblichen“ Roboter Eve. Von da an ändert sich das Leben des kleinen Roboters für immer…


Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll. WALL·E ist auf vielen Ebenen ein grandioser Film. Im ersten Akt (40 Minuten) kommt der Film ohne Worte aus (bis auf die gesprochenen Eigennamen der beiden Roboter) und versprüht einerseits so viel Herz, wie kaum ein anderer Pixar Film ist, aber auch gleichzeitig eine überraschend harsche Kritik am Konsumverhalten der Menschen allgemein aber andererseits ist WALL·E äußerst zynisch aber auch düster.

Dies bemerkt man besonders an der Darstellung der Menschen als fette, faule Idioten. Mich erinnert diese, für Disney so dermaßen untypische, Darstellung stark an den Film Idiocrazy, welcher ebenfalls sehr clever war.

Clever ist das Stichwort. Die Handlung von WALL·E ist äußerst klug erzählt und beinhaltet überraschend viel Subtext, neben der herzerweichenden Beziehung zwischen Wall•E und Eve. Gleichzeitig ist die Atmosphäre in einem postapokalyptischen Setting sehr optimistisch, was ein krasser Gegensatz aber viel harmonischer ist als eigentlich sein sollte.

WALL·E begeistert aber nicht nur erzählerisch, sondern auch optisch. Egal ob es die dystopische Erde ist oder das Raumschiff der Menschen. Jeder Schauplatz versprüht viel Charme verblasst jedoch im Vergleich zu den beiden Hauptfiguren Wall•E & Eve, die so viel mehr Charme, Herz und Gefühl vermitteln als die meisten Figuren von Disney/Pixar.


Alles in allem ist WALL·E ein grandioser, emotionaler Film dessen größte Stärken die vielschichtige Handlung, der zynische Ton, die herzerwärmenden Charaktere, die schicke Handlung sowie die clevere Erzählweise sind.

Ich kann diesen Film absolut jedem WALL·E, da wir hier einen Animationsfilm haben, der für jede Zielgruppe geeignet ist und sehr viel Mehrwert bietet. Von mir bekommt WALL·E die Wertung absolut sehenswert!

Das wars von meiner Seite. Wir lesen uns im nächsten Beitrag!


Danke an die Unterstützer & Patroni von DerStigler: Hexe, Pitter, JamesVermont

2 comments

  1. Ich habe den Film damals im Kino gesehen und habe mich um mein Geld betrogen gefühlt. Jetzt, wo ich deine Kritik dazu lese, kann ich es trotzdem nachvollziehen. Vielleicht müsste ich dem Film eine zweite Chance geben.

    Gefällt 1 Person

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